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Freunde aus der Heimat

Hallo Ihr lieben Zuhause Gebliebenen ...
Die Annapurnarunde hat uns doch ganz schön angestrengt. Deshalb erholen wir uns erst einmal mit Relaxen und Schwimmen, gutem Essen und gutem Wein. Sofia lädt uns zum Geburtstag ins Castle Resort zu einer Mitternachtsparty ein. Da es sehr spät wird und wir einiges getrunken haben, schlafen wir in einem der romantischen Bungalows. Bei einem reichaltigen irischen Frühstück fragen uns Sofia und Joe, ob wir nicht Lust hätten, ab Januar ihr Resort für 5 Monate zu leiten.
Elke und ich schauen uns total überrascht an, mit so etwas hatten wir nicht gerechnet. Sie erklären uns, dass sie eine Auszeit nehmen möchten, um ihre Familien in Europa besuchen zu können. Sie hätten es schon mehrfach mit nepalesischen Managern versucht, was aber nie funktioniert hat. Das Geld war jedesmal verschwunden und im Resort ging alles drunter und drüber. Elke und ich lassen uns zwei Tage Bedenkzeit, um alles in Ruhe zu besprechen. Was spricht dafür und was dagegen? Reizen würde uns das Angebot natürlich schon, aber dann müssten wir unsere gesamten Reisepläne über den Haufen werfen und alles neu planen. Einfach wird das Führen der neun Angestellten nicht, zumal sie in verschiedenen Kasten und Religionen leben. Werden sie unsere Ideen und unsere Arbeitsweise, die sich doch gewaltig von ihren unterscheidet, überhaupt annehmen? Alles Fragen die uns bewegen ...

Aber wer nichts wagt, der nicht gewinnt, sage ich zu Elke und so entscheiden wir uns für das Castle Resort, was Sofia und Joe sehr freut. Da unser dreimonatiges Visum in Nepal ausläuft, müssen wir zuerst einmal raus aus dem Land. Elke meint, Thailand wäre eine gute Alternative: erstens bekommen wir einen günstigen Flug und zweitens gefällt uns die Mentalität der Thais sehr gut. Mit einem Aufwiedersehen im Januar verabschieden wir uns von Sofia und Joe, sowie vielen neugewonnenen nepalesischen Freunden.

Der Flug über den Himalaya nach Bangkok ist einfach unbeschreiblich. Nicht nur, dass wir eine gute Fernsicht haben, nein, der Mount Everest scheint zum Greifen nah. Bei strahlendem Sonnenschein am Nachmittag landen wir auf dem neuen Flughafen in Bangkok, der uns durch seine Größe stark beeindruckt. In den letzten Jahren hat sich Thailand zu einem führenden Land in Asien entwickelt, was man besonders in der Hauptstadt Bangkok am besten erkennen kann. Die modernsten Einkaufszentren der Welt wachsen wie Pilze aus dem Boden, 8-12 spurige Autobahnen sind keine Seltenheit und überall erkennen wir flanierende, freizügige junge Leute, die in teuren, stilvoll eingerichteten Cafes und Bistros Kaffe und Wein trinken. Gott sei Dank gibt es noch die vielen Nachtmärkte und Straßenrestaurants, wo wir auf den Gehsteigen sitzen, uns an Tigerprawns und frischem Red Snapper laben. Nachdem wir uns das ganze Chaos in Bangkok angeschaut haben, beschließen wir, auf die Insel Koh Chang zu gehen, um unsere Freunde Kerstin und Peter zu treffen. Das ist das erste Mal dass wir auf unseren vielen Reisen Besuch aus der Heimat bekommen, Elke und ich sind total aufgeregt und können es kaum noch erwarten.

Wie wir mit unseren Freunden einen kleinen Teil unserer Reise verbracht haben - geht das überhaupt noch? Cambodia früher und heute: wie sich eines der ärmsten Länder Asiens nach fünf Jahren verändert hat und wie wir mit einer fünfköpfigen Familie Bangkok sowie das neue Jahr erleben ...

Das alles ist demnächst in unserem neuen Buch
"Weinschmitt's kulinarische Weltreise" zu lesen ...

Mit den liebsten Grüßen
Die Weinschmitts
Elke und Louis

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